Glasmuseum

Seit gestern steht ein neuer Router im Glasmuseum und wir haben wieder Freifunk im Himmeroder Hof mit Internetanbindung. Die Umstellung auf die Server der Freifunker im Rhein-Sieg gestaltete sich heute für zwei Router sehr schwierig. Die Router brauchten vier Aufforderungen die neue Software zu installieren. Leider gibt es keine Möglichkeit herauszufinden, warum sie so zicken. Am Häufigsten zicken die TP-Link TL-WR841.

Zwei Router musste ich vor Ort umstellen. Um an die Routern zu kommen kam mein Mobiler Router mit Powerbank zum Einsatz. Was mögen die Passanten über den barfüßigen auf dem Bürgersteig sitzenden Mann mit Laptop gedacht haben.

Gluon v2017.1.7

Mit der Version v2017.1.7 steigen wir auf eine neue Software und neue Gateways für die Anbindung ans Internet um. Statt fastd kommt Tunneldigger zum Einsatz und statt der Gatway der Domäne Wupper werden die Gateways des Freifunk Rhein-Sieg e.V genutzt. Damit verbunden sind einige Vorteile.

  • Schnellere Anbindung ans Internet.
  • Eigene IPv4 Adressen für Rheinbach
  • Öffentliche IPv6-Adressen für die Router.
  • DSN-Abfragen und Uhrzeit funktionieren auf den Routern.
  • Bessere Kontrolle über die Gateways.

Mit einem WR1043v3 habe ich eine Geschwindigkeit von ~ 60 MBit/s download und ~ 25 MBit/s upload erreicht. Viel mehr gibt das WLAN auch nicht her.

Für Rheinbach haben wir einen eigenen IPv4 Adressbereich im privaten Class A Netz. (10.152.112.0/21)

Wer nicht gerade O2 Kunde ist, kann den Status seiner Router über IPv6 prüfen, ohne im Freifunk-Netz angemeldet zu sein.

Da die Gateways vom vor kurzem gegründeten Freifunk Rhein-Sieg betrieben werden, haben wir bessere Kontrolle darüber, was auf den Gateways gerade geschieht. Die Domäne Wupper ist / war nur noch ein Ein-Mann-Unternehmen und durch andere nicht mehr wartbar.

Bis alle Router auf die neuen Gateways umgestellt sind, werden noch ein paar Tage ins Land gehen, denn die Umstellung ist nicht ganz einfach. In einem Mesh-Netz müssen alle Router gleichzeitig oder zumindest sehr Zeitnah umgestellt werden. Wir bleiben weiter auf dem WIFI-Kanal 5 und das Client-Netz heißt weiterhin „Freifunk“. Leider kommt es dazu zu einer Brücke zwischen den Domänen durch die Router mit alter Software, was zu Routing-Problemen im Netz führt.

Nur wenn die Router nicht hinter einer sehr restriktiven Firewall stehen, gelingt die Umstellung mittels eines Updates aus der Ferne. Bei der einen oder anderen Fritzbox waren die Filter zu restriktiv gesetzt. In diesen Fällen müssen der Port 20014 geöffnet und die IP-Adressen der Gateways freigegeben werden.

Mit der Umstellung kommen auch neue Updates-Server zum Zuge. Dieser Server wird künftig die von mir erstellte Firmware bereitstellen, die hauptsächlich der einfachen Erstinstallation dient. Auf den Servern des Verein gibt es eine offizielle Version.

Gluon v2107.1.6 freigegeben

Gluon v2017.1.6 wurde vor einigen Tagen freigegeben. Das neue Release behebt einige Fehler. Deshalb habe ich Wochenende ein neues Image erstellt und getestet. Da dies im Testnetz und auf meinen Routern stabil läuft, ist es jetzt auch auf den beiden Update-Servern. Zum Download wird es wahrscheinlich heute Abend bereitstehen. Ein Großteil der Router sollte sich das neue Image zwischen 4 und 5 Uhr heute Nacht ziehen und einmal neu starten.

Neue Firmware v2017.1.5

Am Wochenende habe ich eine neue Firmware erstellt, die in den nächsten Tagen automatisch auf die Router ausgerollt wird. Für Router mit USB-Port (außer TP-Link TLWR842N(D), die haben zu wenig Speicher um stabil zu laufen) der USB-Support jetzt im Branch stable enthalten. Der Zweig stableusb wird eingestellt. Für Router ohne USB-Port ändert sich damit nichts.

Wie ein USB-Stick automatisch einzubinden ist, ist im Wiki unter Update-Server beschrieben. Nur fehl es noch am Support über SAMBA oder NFS. Bisher nutze ich Sticks nur als Speichererweiterung für den Web-Server unterhalb der Statusseite.

Welchen Router kaufen?

Immer wieder taucht die Frage nach empfohlenen Routern auf. Regelmäßig wird die Hardware von den Herstellern geändert. Der Brot- und Butter-Router wird TP-Link TL-WR841N(D) wird jetzt in der Version 13 geliefert und kann aufgrund des neuen Chipsatzes zur Zeit nicht durch OpenWrt / LEDE unterstützt werden. D.h. im Moment sollte man keine 841er bestellen. Das das Modell nur 4 MByte Speicher hat, ist diese Reihe nicht mehr für Freifunk interessant. Als Alternative bieten sich die TP-Link TL-WR1043N in der Version 5 an. Sie haben mehr Speicher und drei statt zwei Antennen. Bis zur Version 4 hatten sie einen USB-Port und abnehmbare Antennen. Dafür liegt der Preis jetzt bei 31 €.

Die TP-Link CPE210 werden jetzt in er Version 2 geliefert. Sie werden wie es im Moment aussieht in naher oder ferner Zukunft durch OpenWrt / LEDE unterstützt; der Support für Freifunk mittels Gluon sollte nur eine Frage der Zeit sein.

Wer Router mit USB benötigt, muss auf TP-Link Archer C5 / C7 (ab 55€) zurückgreifen, bekommt dan aber auch zwei USB-Ports und zwei oder drei abnehmbare Antennen.

Die TP-Link TL-WA850REund TP-Link TL-WA860RE werden in der Version 2 geliefert. Es sieht im Moment nicht danach aus, dass sie in nächster Zeit durch Freifunk unterstützt werden. Eigentlich schade, denn die Geräte sind durchaus praktisch und ihre Vorgänger liefern eine gute Leistung und Reichweite. Leider haben die Geräte einen geringen Speicher, so dass sie nicht empfohlen werden. Aber: Nicht alles was derzeit in ein Image gepackt wird, wird auch für den Betrieb zwingend benötigt.

Gluon v2017.1.4

Nach langem Zögern ist das erste Image auf der Basis Gluon 2017.1.4 fertig. Damit geht die Zeit von OpenWrt zu Ende und LEDE ist künftig die Basis der Freifunk Firmware. Die ersten Router laufen schon Testweise mit dem neuen Image und wenn alles gut geht, werden alle Router mit aktiviertem Autoupdate in den nächsten Tagen auf die neuen Firmware umgestellt.

Leider sind die neuen TP-Link TL-WR1043N V4 noch nicht in diesem Release enthalten. Diese Routerunterstützung ist erst im Master noch experimentell.

Gluon v2016.2.6

Die Version v2.16.2.6 der Firmware ist schon etwas länger in Betrieb. Dabei habe ich vergessen, die Images auch auf dem Image-Server hoch zu laden.

Diese Version wird benötigt, um später per sysupgrade oder autoupdater auf die Version v2017.x.y zu migrieren.

Leider waren die Erfahrungsberichte der anderer Freifunker im Rhein_Sieg_Kreis nicht so erfreulich, dass ich im Moment einen Umstieg wagen möchte. Der Umstieg von OpenWRT zu Lede ist nicht trivial und die Nachteile überwiegen zur Zeit noch deutlich.

Firmware

Letztes Wochenende habe ich wieder eine neu Firmware erstellt. Diese sollte nun auf fast allen Routern installiert sein, soweit sie diese Woche einmal lange genug online waren und schon auf eine automatische Aktualisierung umgestellt sind. Zu beachten ist, dass die Firmware freifunk-rhein-sieg.de keine automatische Aktualisierung vornimmt, weil die Konfiguration zwei gültige Signaturen erwartet, aber nur eine Signatur definiert ist. Wer also die Firmware für Rheinbach der Freifunker Rhein-Sieg nutzt, muss seine Router manuell aktualisieren.

Neue Firmware: Autoupdate und USB

Die neue Firmware von 20. Oktober 2016 bringt einige Verbesserungen mit sich. Die Firmware basiert nun auf Gluon v2016.2. Für Rheinbach erstelle ich nur noch zwei grundsätzliche Zweige: Mit USB-Unterstützung (stableusb) und ohne USB-Unterstützung (stable). Der frühere Zweig „Managed“ entfällt. Der Zeitaufwand mehrere Zweige zu verwalten und zu erstellen ist mir zu hoch geworden. Außerdem bin ich mehr oder weniger der einzige Nutzer.

Fernwartung

Wie beim früheren Zweig „Managed“ enthält die Firmware den öffentlichen Teil meines geheimen Schlüssels, mit dem ich mich bei den Router identifizieren und sie anschließend mit einer Konsole warten kann. Wer dies nicht möchte, kann den Schlüssel entfernen und ersetzt ihn bei Bedarf durch einen eigenen Schlüssel oder ein Kennwort für root.

Inzwischen sind fast alle Router, die ich verwalte aus die neue Firmware umgestellt. Nur ein paar Router sind offline und haben daher noch eine alte Firmware.

Kernel-Module

Die Firmware der Router lässt sich auch nach der Installation anpassen oder um zusätzliche Programme erweitern. Mit der Gluon Firmware werden spezielle Module für den Kernel generiert, die von OpenWRT abweichen. Diese stehen jetzt über einen Router (Link nur im Freifunknetz erreichbar) bereit, den ich dafür zum Server erweitert habe. Die Quelle der Module ist in der Datei /etc/opkg/customfeeds.conf eingetragen. Wie zusätzliche Software installiert werden kann, ist an mehreren Stellen im Wiki beschrieben.

Zeitserver

Als Zeitserver wird jetzt einer meiner Nodes verwendet. Dies hatte ich schon Ende September in einem Image eingebaut, jetzt gibt es nur noch meinen Router als Zeitserver. Die ursprünglich verwendeten Zeitserver aus dem Pool waren von den Routern nicht erreichbar. Infolgedessen hatten die Router immer eine falsche Uhrzeit. Jetzt haben alle Router jetzt ungefähr die gleiche Zeit (+/- wenige Sekunden). Das Ein- und Ausschalten der kompletten Router mit einer Zeitschaltuhr, wie an einigen Stellen üblich, kann damit entfallen und durch einen cron-Job ersetzt werden. Vorteil ist: Zwar kann keiner mehr über das offene WLAN des Routers ins Netz, aber das Netz an sich bleibt erhalten.

Autoupdate

Einer meiner Router dient als Server für die Firmware. Wenn die Funktion Autoupdater aktiviert ist, laden die Router automatisch die aktuelle Firmware. Ganz wie bei Samsung und Co. Derzeit ist die Funktion bei der Erstinstallation mit dem Factory Image ausgeschaltet und muss von Hand eingeschaltet werden.

Die Firmware wird nur von mir signiert; leider bin ich nur einer. Wenn sich noch ein, zwei oder mehr Mitstreiter an der Technikfront treffen würden, könnten wir ein „Mehr-als-zwei-Augen-Prinzip“ einführen. Aber dieses Schicksal trifft mich in der Regeln nicht allein. (ITIL in einer Person.)

Die Funktion es Autoupdate wird mir in Zukunft einiges an Zeit ersparen. Künftig muss ich die Firmware nicht mehr aufspielen. Darum kümmert sich der gute Router künftig selber.

(Natürlich könnte ich an Stelle eines Routers auch diesen Server nehmen, aber dazu müsste ich ihn ins Freifunk Netz einbinden, was etwas mehr Arbeit ist, als einen Router entsprechend zu konfigurieren.)

USB-Support

MR3020 als mobiler Freifunk Hotspot
MR3020 als mobiler Freifunk Hotspot
Mit der neuen Firmware gibt es auch einen Zweig stableusb, der an Routern mit USB-Port den Betrieb von USB-Geräten ermöglicht.

Derzeit nutze ich einen TP-Link TL-WR1043ND v2 mit einem 16 Gigabyte USB-Stick als Server für die Firmware im Freifunknetz. Ein TP-Link TL-MR3020 wird mittels USB-Tethering und einem Smartphone zum mobilen Freifunk Hotspot. Aufgrund des geringen Speichers lässt der MR3020 nicht mehr zu. Für die USB-Pakete musste schon die Statusseite weichen.

Bei Routern ohne USB-Port ist die Firmware in beiden Zweigen identisch.

Freifunk Router mit UMTS

In den letzten Tagen habe ich mir etwas Bastelzeit gegönnt und versucht einen Freifunk-Router über UMTS ans Internet anzubinden. Die Versuche waren nach einigen Fehlerversuchen heute erfolgreich. Die Beschreibung der Modifikation der Router habe ich im Wiki unter UMTS abgelegt.

Der TP-Link TL-MR3020 hat leider etwas wenig Speicher. Kaum zu glauben, dass dieser Router, der als 3G/4G-Hotspot verkauft wird, solche Probleme bereitet. Mir ist es durch entfernen der Statusseite geglückt, den Router zumindest über mein Smartphone per USB-Tethering ans Internet zu bringen. Aufgrund des größeren Speichers sind die TP-Link TL-WR1043 v2 und v3 deutlich leichter mit einem USB-3G-Dongle S4222 (UMTS-Stick) von Medion ans Internet zu bringen. Alle benötigten Pakete (und einige mehr) lassen sich ohne Probleme in die Firmware packen.

Grundsätzlich lässt sich der Router auch über UMTS und DSL gleichzeitig ans Internet bringen, aber er sucht sich dabei nicht immer die schnellste (und preiswerteste) Verbindung zu den fastd Servern.

Zur Zeit wird gerade die neuen Firmware gebacken. Noch ist nach der Installation etwas Handarbeit erforderlich, aber bei Gelegenheit werde noch eine Konfigurationsseite einbauen.

Genug für heute.