Neue Firmware

Nach langer Zeit habe ich es endlich wieder geschafft ein neues Image zu erzeugen und auch Online zu stellen. (Kultur im Hof geht langsam in die Winterpause). Die zwischenzeitlichen Images dienten mehr dem Versuch die Probleme mit den zwei TP-Link CPE210 in der Kriegerstraße in den Griff zu bekommen. Einige unschöne „Fehler“ im Gluon ließen ein allgemeines Update nicht ratsam erscheinen.

In der Kriegerstraße laufen die CPE210 jetzt einigermaßen rund, der Low Noise Amplifier (LNA) wird nun von den neueren Images genutzt und ich kann mir die manuellen Eingriffe auf den beiden Routern sparen. Die Verbindung ist deutlich stabiler geworden; es könnte noch ein wenig besser sein. Ein Cron-Job auf jedem Router sorgt für einen Neustart, wenn die Router wieder die Verbindung verloren haben. Trotz aller Schwierigkeiten ist die Verbindung eine der schnellsten in Rheinbach. Wenn es läuft, dann sind dauerhaft 4 bis 5 MBit/s drin.

Neben einem aktuellen und stabilen Gluon bietet das neue Image eine „Rheinbacher“ Verbesserung. Die Zeitserver im Internet waren aufgrund der Gluon-eigenen Firewallregeln nicht erreichbar. Dadurch hatten alle Router eine zufällige Uhrzeit. Im neuen Image dient einer meiner Router als Zeitserver, so dass alle Router eine einheitliche und nahezu gleichen Zeit haben. Die richtige Zeit spielt für den normalen Betrieb keine Rolle, aber wer einen Cron-Job zur richtigen Zeit ausführen lassen will, der braucht eine genaue Zeit auf dem Router.
Das neue Image findet sich unter: http://images.freifunk-rheinbach.de/v2016.1/20160925/. Auf die verwalteten Router werde ich das Image in den nächsten Tagen aufspielen.

Neuer Router: Brunner Immobilen

Getreidespeicher 26 Brunner Immobilien
Getreidespeicher 26 Brunner Immobilien

Seit gestern vormittag ist Brunner Immobilien mit unter die Freifunker gegangen. Ein TP-Link CPE210 funkt vom Getreidespeicher 26 in Richtung der Flüchtlingsunterkunft Getreidespeicher 21 und 23. Jetzt müssen nur noch die beiden Häuser im inneren mit Routern versorgt werden, um ein gleichmäßige Abdeckung zu erreichen. Zwei Router sind schon fertig, mir fehlt nur die Finanzierung und die Zeit zum Aufstellen.

Freifunk für Schornbusch (Fortsetzung)

Erste Router in Schornbusch
Erste Router in Schornbusch

Es dauert immer so lange, wie es dauert. Heute haben wir die ersten Indoor Router in Schornbusch aufgestellt. Die Installation der Outdoor Router ist für nächste Woche Dienstag oder Mittwoch geplant.

Trotz der metallischen Wände und eines ungünstigen Standortes vernetzen sich drei Router problemlos untereinander. Der vierte Router findet jedoch nur den Router im Nachbarhaus. Mit etwa -80 dBm ist die Signalstärke jedoch sehr gering. Dass die Router trotzdem eine ausreichende TQ und stabile Verbindung erreichen, dürfte der Tatsache zu verdanken sein, dass Schornbusch bisher eine WiFi-Wüste war. Sprich: Es gibt keine anderen Netze, die um Frequenzen und Bandbreite mit dem Freifunk konkurrieren.

Unter den gegebenen Umständen erreichen die Verbindungen der Router untereinander 40 bis 50 MBit/s. Ins Internet gehen aber nur 1 MBit/s. Dies kann aber auch an der Last auf dem dem Server im Internet liegen. (Bei über 200 Clients, die in Rheinbach gleichzeitig Online sind, bräuchten wir eigentlich zwei oder drei eigene Server.)

Im Bild zum letzten Artikel hatte ich die Router fälschlich auf den Tennisplätzen positioniert. Wenn die restlichen Router online sind, werde ich sie in die richtige Position rücken. Da fällt mir aus: Jemand (wer auch immer) müsste die Gebäude in Schornbusch bei OpenStreetMap eintragen.

Kaum waren die ersten Router installiert, waren auch schon die ersten Clients im Netz. Es ist immer wieder faszinierend, wie schnell diese Freifunknetze gefunden werden. Während des Jahrmarkts fanden Hunderte den Weg ins Freifunknetz. Allerdings dürften die kleinen Router mit dem Datenverkehr, den dies mit sich bringt, überfordert gewesen sein. Wir brauchen mehr Router und mehr Internetanschlüsse, damit Freifunk auch Spaß macht. Wenn Router mit einem Bruchteil der Geschwindigkeit Router aufgestellt würden, mit der sie gefunden werden, hätten wir flächendeckend Freifunk.

Freifunk für Schornbusch

Router in Schornbusch
Router in Schornbusch
Heute habe ich acht Router in vier Stunden für Schornbusch konfiguriert. Die Container bestehen aus Metall, so dass die Wände ein Funksignal doch recht stark dämpfen. Darum habe ich vier Outdoor-Router (CPE210) für draußen und vier Indoor-Router (WR841ND) im Inneren der Container für einen von zwei Sozialräumen vorgesehen. Einer Router versorgt vom Eingangsgebäude aus die anderen Router mit der Internetanbindung. Die Outdoor-Router werden über Kabel mit den Indoor-Routern verbunden, eine Maßnahme, die sich schon in der Kriegerstraße bewährt hat. Dort verbindet ein gerichtete Outdoor-Router das Haus mit der nächsten Nachbarin, die bereit war uns zu helfen. Der zweite Router versorgt das Haus im Inneren.

Leider ist die Stadt etwas spät auf uns zugekommen und so müssen nachträglich Löcher gebohrt und Kabel wasserdicht durch die Wände geführt werden. Da ich die nächsten Woche keine Zeit habe die Router aufzustellen, werden sich dei Flüchtlinge noch ein Weile gedulden müssen.