Weitere Freifunker gesucht


Zur Zeit suchen wir weitere Freifunker in Rheinbach Stadt und Außenorte.

Vor einem Jahr, zu Rheinbach Classics 2015 haben wir Freifunk in der Rheinbacher Innenstadt angeboten. Es ging um offene Netze von Bürgern für Bürger. Da sprach noch niemand von einer Flüchtlingswelle.

Im Herbst erreichten immer mehr Flüchtlinge Deutschland. Freifunker haben schnell unbürokratisch geholfen und Flüchtlinge in den Unterkünften mit Freifunk versorgt. In Rheinbach gestaltete sich die etwas schwieriger. So sammelten sich Flüchtlinge an den wenigen Hotspots in der Innenstadt, was – aufgrund des Geräuschpegels – nicht bei jedem Wohlgefallen fand. Miteinander reden half meist, eine erste Integrationsübung für alle Seiten.
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Neu dabei: Ramershoven

FF-Karte Ramershoven
FF-Karte Ramershoven
Heute sind zwei neue Knoten in Ramershoven dazu gekommen. Mit dem Ramershovener Freifunk können wir auch die dortige Flüchtlingsunterkunft mit einen Zugang zum Internet versehen. Auf einem dritten Router, der bisher über Freifunk Köln, Bonn und Umgebung lief, habe ich bereits die Freifunk Firmware für Freifunk Rheinland e.V. Domäne Wupper installiert. Dieser Router sucht noch ein neues, nettes Zuhause und eine gemütliche Fensterbank in der Peppenhovener Straße oder Eichenstraße.

Für die bessere Abdeckung im Inneren des Übergangsheimes werden die Bewohner zusammenlegen und sich einen weiteren Router selbst kaufen, den ich dann gerne installiere.

Leider gehört Ramershoven zu den weniger gut erschlossenen Ortsteile von Rheinbach. Die Bandbreite der DSL-Anschlüsse liegt dort bei 1 MBit/s. Für diese Bandbreite verbinden sich die beiden TP-LINK TL-WR841ND v10.0 über 90 Meter durch zwei Scheiben und ein paar Bäume ausreichend gut. Hier wäre es schön, wenn die Router einen Lastausgleich beherrschen würden. Dann könnte man über Freifunk und mehrere Router eine höhere Bandbreite bereitstellen, als über einen einzelnen Anschluss. Dabei denke ich nicht an Flüchtlinge in einem Übergangsheim, sondern an die ständigen Bewohner der Ortschaft. Jeder könnte mit der Bandbreite der Summe aller Abschlüsse surfen – natürlich nicht gleichzeitig. Aber wenn man nicht gerade eine große Datei runter lädt, dann hat so ein Internet-Anschluss erheblichen Leerlauf. Dieses ungenutzte Zeit könnte bei einer Lastverteilung über Freifunk von Nachbarn mit genutzt werden.